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Spezielle E-Bike Komponenten: Sinnvoll oder Marketing?

E-Bike Komponenten: Welche sind unverzichtbar für Funktion, Komfort und Sicherheit? Auf welche kann man verzichten? Jetzt in diesem Artikel informieren.

  • 5 Min.
  • 05/06/2023 - 09:00
  • Hanna von linexo
Inhaltsverzeichnis
  • Auf einen Blick

Sind spezielle Komponenten am E-Bike nötig oder besteht deren Notwendigkeit einzig und allein aus der Marketingstrategie der Hersteller? Brauchen wir immer mehr zusätzliche Bauteile an unseren E-Bikes oder reicht die Grundausstattung der meisten Elektrofahrräder aus? In diesem Beitrag haben wir uns diesem Thema gewidmet und wichtige Informationen sowie nützliche Tipps für Sie zusammengetragen.

Wie ist ein E-Bike aufgebaut?

Um zu verstehen, welche E-Bike Komponenten nicht wegzudenken sind und auf welche Sie gegebenenfalls verzichten können, ist es wichtig zu verstehen, was ein E-Bike ausmacht bzw. wie es aufgebaut ist.

Zuerst unterscheidet sich ein E-Bike oder Pedelec nicht großartig von einem herkömmlichen Fahrrad. Der große Unterschied besteht darin, dass ein Elektrofahrrad – wie es der Name schon sagt – zusätzlich mit einem Elektromotor ausgestattet ist.

Die Idee dahinter ist, die Trittkraft der Fahrradfahrenden mit den speziellen E-Bike Komponenten wirksam zu verstärken, größere Reichweiten zu erzielen, ein leichteres Pedalieren zu ermöglichen und gleichzeitig die körperliche Belastung zu reduzieren.

Neben dem Elektromotor wird das Konzept Elektrofahrrad ergänzt durch typische E-Bike Komponenten wie:

  • Akkumulator bzw. Akku / Batterie
  • Sensorik
  • Steuerelektronik
  • Display

Diese E-Bike Komponenten gehören in der Regel zur Grundausstattung eines jeden Pedelecs und S-Pedelecs und sind im Grunde absolut ausreichend, um bequem mit dem Elektrofahrrad zu fahren. Dabei darf nicht vergessen werden: Ein E-Bike bringt mehr Gewicht auf die Waage. Darauf müssen die Teile abgestimmt sein.

Was ist bei einem E-Bike wichtig?

Die wichtigsten Bauteile am E-Bike sind Motor und Akku. Sie sorgen für Leistung und Geschwindigkeit, bilden das Herz eines Pedelecs und machen es erst zu einem richtigen Elektrofahrrad.

Doch erst im Zusammenspiel mit anderen E-Bike Komponenten wie Sensorik und Steuerelektronik, aber auch Schaltung, Federgabel, Fahrradreifen, Bremsen und Sattel wird daraus ein funktionelles E-Bike.

Zusätzlich gehören eine ausreichende Beleuchtung und ein Fahrradschloss mit entsprechender Sicherheitsstufe zum grundlegenden Zubehör eines Elektrofahrrads.

Was für einen Motor hat ein E-Bike?

An einem Elektrofahrrad finden sich drei verschiedene Typen von E-Motoren wieder. Benannt nach ihren Positionen heißen sie:

  • Hinterradmotor oder Heckmotor
  • Tretlager-, Naben- oder Mittelmotor
  • Vorderradmotor oder Frontmotor

Der gängigste E-Bike Motor ist der Mittelmotor. Wie viel Kraft so ein Motor haben muss, ist abhängig von den individuellen Ansprüchen und dem Gewicht der Fahrradfahrenden.

Mittelmotor

Durch seine mittlere Position verteilt sich sein Gewicht gleichmäßig auf den hinteren und vorderen Bereichs des E-Bikes, was im Gegensatz zu seinen Konkurrenten zu einer ausgeglichenen Fahrdynamik und einem besseren Handling führt. Mittelmotoren unterstützen beim Fahren feinfühlig und sorgen für eine starke Traktion – besonders am Berg.

Vor allem E-Mountainbikes profitieren vom Mittelmotor – zieht dieser doch bei Sprüngen und dem Fahren über Hindernisse das Hinterrad weniger runter als beispielsweise ein Heckmotor. Die beim Mittelmotor direkt an der Pedale ansetzende Sensorik sorgt für eine unmittelbare Reaktion auf verändertes Tretverhalten des Fahrers. Ein weiterer Pluspunkt ist die Flexibilität in Bezug auf die Schaltung – hier sind sowohl Ketten – als auch Nabenschaltung möglich.

Durch seine hervorragenden Eigenschaften ist der Mittelmotor hoch angesehen und in vielen E-Trekking Bikes und E-Mountainbikes namhafter Hersteller zu finden. Mittelmotoren besitzen eine durchschnittliche Laufleistung von 10.000 bis 20.000 Kilometern.

Frontmotor

Der Frontmotor an der Nabe vom Vorderrad – der um einiges günstiger ist als ein Mittelmotor – lässt sich ebenfalls mit allen Schaltsystemen kombinieren. Außerdem setzt seine Unterstützung augenblicklich beim Anfahren ein, ganz egal, welchen Gang Sie gerade eingelegt haben.

Ein Manko ist das hohe Gewicht am Vorderrad, das in manchen Situationen dafür sorgt, dass dieses wegrutschen kann, was nicht selten einen Sturz zur Folge hat. Außerdem ist im Frontmotor kein Drehmomentsensor integriert.

Auch der Frontmotor schafft locker die 10.000 bis 20.000 Kilometer Laufleistung. Allerdings kann mit ihm kein Nabendynamo montiert werden.

Gut zu wissen:

Ein Frontmotor eignet sich ausgezeichnet als Nachrüstsatz.

Heckmotor

Der Heckmotor macht es möglich, Energie über die Motorbremse zurückzugewinnen. Zusätzlich haben diese Motoren den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu ihren Kollegen leiser laufen und weniger schnell verschleißen. Genau wie der Frontmotor setzt die Unterstützung durch den Motor am Hinterrad sofort beim Anfahren ein. Mit ihnen können bei guter Pflege zwischen 10.000 und 40.000 Kilometer zurückgelegt werden.

Heckmotoren sind meist mit einem Kettenschaltwerk kombiniert. Dieses weist, anders als eine Nabenschaltung, einen höheren Verschleiß und einen größeren Wartungsaufwand auf. Und im Vergleich zum Mittelmotor liegt der E-Motor am Heck im Bereich der Effizienz hinten, was zur Folge hat, dass mit einer Akkuladung weniger Kilometer gefahren werden können.

Gut zu wissen:

Solange sie einer regelmäßigen Pflege unterzogen werden, erweisen sich die Motoren von Pedelecs und S-Pedelecs als äußerst robust, sodass ihre Haltbarkeit zwischen fünf und zehn Jahre ausmacht.

Ohne Strom nichts los: Akkumulatoren

Der Akku ist eine wesentliche E-Bike Komponente, der zu den schwersten und teuersten Einzelkomponenten bei Pedelecs und E-Bikes gehört. Positioniert werden die Akkus häufig auf dem Gepäckträger. Mittlerweile finden sich die meisten von ihnen allerdings am sogenannten Unterrohr oder am Sattelrohr des E-Bikes wieder. Und seit ein paar Jahren werden Pedelecs mit im Rahmen integrierten Akkus immer beliebter, denn diese schützen am effektivsten vor einem Akku-Diebstahl.

Fakt ist: Ohne Akku und Motor läuft nichts, was diese zu unverzichtbaren E-Bike Komponenten macht. Mehr spannende Informationen zum Akku finden Sie in unserem Beitrag: Tipps für langanhaltenden Spaß mit dem E-Bike-Akku.

Kein Antrieb ohne Sensor und Controller

Während der Sensor für die angepasste Fahrunterstützung und Beschleunigung am E-Bike verantwortlich ist, steuert der Controller – als Herzstück der Verbindung zwischen Sensor, Akku, Motor und Fahrer – den Antrieb. Er reguliert die Motorunterstützung und sichert das perfekte Zusammenspiel von Motor und Akku. Ein entspanntes Pedalieren wäre ohne diese E-Bike Komponenten nicht denkbar.

Für den Überblick: Display

Das Display ermöglicht einen guten Überblick und liefert Informationen zu Akkustand, Reichweite und je nach Modell auch zur Geschwindigkeit und den gefahrenen Kilometern. Es gehört mit zu den nützlichsten Anbauteilen eines E-Bikes. In diesem Beitrag haben wir uns näher mit den modernen Bordcomputern auseinandergesetzt: E-Bike Bordcomputer: Die Displays von Bosch, Yamaha und Shimano.

Mehr Komfort mit den richtigen E-Bike Komponenten

Hinsichtlich Komfort und Sicherheit gibt es E-Bike Komponenten, auf die Sie nicht verzichten sollten. Dazu gehören unter anderem die extra entwickelten E-Bike-Reifen mit weniger Rollwiderstand, robuste Federgabeln, extra starke Bremsen und gedämpfte Fahrradsättel.

E-Bike Reifen

Genauso wie Sie es von normalen Fahrrädern kennen, gibt es auch bei den Elektrofahrrädern E-Bike-Reifen für unterschiedliche Ansprüche.

Ein guter E-Bike-Reifen macht nicht nur alltägliches Radeln sicher, er sorgt zudem für einen geringen Rollwiderstand und guten Pannenschutz. Letzterer ist besonders wünschenswert im Hinblick auf den etwas umständlichen Reifenwechsel beim Elektrofahrrad.

Laut Reifentests sind nicht allein Profil und Dicke entscheidend für die Qualität und Pannensicherheit eines Fahrradreifens, sondern die Gummimischung bzw. das Vorhandensein von unterschiedlichen Gewebeschichten, die einen E-Bike-Reifen besonders widerstandsfähig machen. Das sollte man bei der Reifenwahl im Hinterkopf haben. Der Glaube, spezielle Profile würden für einen besseren Grip sorgen, ist laut Schwalbe Produktmanager René Marks eher irreführend. Er weiß: "Sicherheit entsteht in erster Linie durch die Gummimischung".

Reifen für E-Bikes müssen im Vergleich zu Reifen von nicht motorisierten Fahrrädern höheren Ansprüchen und Geschwindigkeiten gerecht werden. Zudem hat man im E-Bike Bereich generell mit einem größeren Eigengewicht und verstärkten Kräften zu tun.

In einem sind sich alle Experten einig: An ein E-Bike gehören breite Reifen, da diese mehr Grip und Komfort garantieren, was sich am Ende auch beim Bremsen positiv auswirkt. Außerdem erlauben dickere Reifen einen geringeren Reifendruck und machen so das Überwinden von Hindernissen wie Bordsteinkanten angenehmer und einfacher. Ein geringerer Rollwiderstand ist wichtig – dieser macht sich bezahlt, wenn es um Energiesparen und Reichweite geht.

Zu erkennen sind E-Bike Reifen häufig am seitlich angebrachten Schriftzug „E-Bike ready 25“. Pflicht sind diese Reifen allerdings nicht für E-Bikes mit maximaler Unterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde (km/h).

Anders sieht das bei den S-Pedelecs aus, die ihre Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützen. Für sie gibt es spezielle Reifen. Diese müssen die europaweit gültige Kennzeichnung „ECE-R75“ besitzen und dürfen eine Profiltiefe von einem Millimeter nicht unterschreiten. Zu erkennen sind die Reifen speziell für Pedelecs und deren veränderte Belastungen an der Bezeichnung „E-Bike ready 50“.

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E-Bike Komponenten – Federgabel butus – stock.adobe.com

Federgabel

Die vielen Vorteile einer Federgabel sprechen für sich. Zwar bedingt sie ein höheres Radgewicht. Doch dafür gewährleistet sie neben einem entsprechenden Fahrkomfort ein stabiles Fahrverhalten und schützt Gelenke und Rücken vor unangenehmen Krafteinwirkungen durch Stöße.

Indem sie die Kraftübertragung zwischen Fahrbahn und Reifen optimiert und Unebenheiten der Fahrbahn ausgleicht, garantiert sie eine deutlich bessere Kontrolle des E-Bikes. Das rentiert sich gerade bei einem E-Mountainbike, bei dem Bike und Fahrende deutlich höheren Belastungen unterliegen.

Links Felgenbremse und rechts Scheibenbremse Dmitry Naumov; Monika Wisniewska – stock.adobe.com

Bremsen

Die Bremsen gehören zu den wichtigsten E-Bike Komponenten. Unterschieden wird zwischen Felgen- und Scheibenbremse. Während die Felgenbremse an der Felge ansetzt, um das Rad zum Stehen zu bringen, greift die Bremsscheibe der Scheibenbremse direkt an der Nabe ein.

Um in jeder Situation – auch Offroad – die beste Bremssicherheit bieten zu können, haben Hersteller Felgenbremsen, Scheibenbremsen und Bremsscheiben speziell für E-Bikes entwickelt.

So gibt es beispielsweise spezifische E-Bike-Bremssättel und -hebel von Magura und SRAM. Diese sorgen für eine hervorragende Bremskraft und eine ausgezeichnete Kontrolle.

Für viele Hersteller von höherwertigen E-Bikes ist die Scheibenbremse aufgrund ihrer Eigenschaften in den meisten Fällen die erste Wahl. Hochwertige Bremsscheiben garantieren außerdem eine längere Haltbarkeit und eine hohe Sicherheit, besonders, wenn E-Bikerinnen und Biker gerne mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind.

Fahrradsättel

Der Verdacht liegt nahe, dass aufgrund der höheren Anforderungen an ein E-Bike auch der Sattel speziell ausgestattet sein sollte. Doch nur wenige Hersteller von Fahrradsätteln geben tatsächlich an, ob ihre Modelle für E-Bikes geeignet sind.

Einige bieten allerdings spezielle E-Bike Sättel an und lassen diese nach DIN EN ISO 15194 prüfen. So haben beispielsweise die Entwickler von Egon und SQlab ergonomische E-Bike Sättel im Sortiment.

Spezielle E-Bike Sättel sind häufig mit einer zusätzlichen Dämpfung versehen. Ansonsten gibt es unter ihnen genau wie beim herkömmlichen Fahrradsattel Modelle für E-City-Bike, E-Renn- und Trekkingrad oder das E-MTB.

Beim Kauf eines solchen sollten Sie Dinge wie Sitzbeinhöcker (Sitzbeinknochen) Abstand und Sitzposition beachten und im Zweifel dann doch Fachpersonal fragen, die diese Begriffe auf jeden Fall kennen. Ob ein Sattel eine gefederte Sattelstütze benötigt, ist eine andere Frage. Im Gelände mit einem E-Mountainbike ist deren Einsatz sicher berechtigt.

Welche Antriebe gibt es bei E-Bikes?

Neben der Motorkraft ist die Wahl des Antriebs beim E-Bike ausschlaggebend für Komfort und Fahrspaß. Somit stellt sich die Frage: Riemenantrieb oder Kette – was ist der bessere E-Bike Antrieb?

Die Diskussionen zu diesem Thema sind recht kontrovers und man muss sagen: Beide Varianten dieser E-Bike Komponente haben ihre Vor- und Nachteile. Der Riemenantrieb überzeugt viele E-Bikerinnen und Biker durch seinen geringen Pflegeaufwand und die im Gegensatz zur Kette längere Lebensdauer. Statistiken zeigen: Ein Riemenantrieb hält bei gleichen Beanspruchungen zwei- bis dreimal so lange wie eine Fahrradkette. Außerdem ist ein Riemen leichter als eine Kette

Die Vorteile der Kette: Sie kann in der Länge angepasst und somit in jedem E-Bike Rahmen verbaut werden und sie ist günstiger als ein Riemen.

Lohnt sich ein Um- oder Nachrüsten beim E-Bike Antrieb?

Wer über ein Um- oder Nachrüsten nachdenkt, um länger oder schneller mit dem E-Bike unterwegs zu sein, muss dabei beachten, dass Teile wie zum Beispiel Bremsen und Rahmen der häufig daraus resultierenden höheren Beanspruchung gewachsen sein müssen.

Fachkundige raten: Bevor Sie Hand anlegen, fragen Sie im Fachhandel nach. Außerdem achten Sie bei der Beschaffung von Teilen auf das CE-Kennzeichen. EU-Hersteller sind dazu verpflichtet, E-Bikes und Bauteile damit zu versehen. Sie garantieren dadurch, dass diese den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass E-Bikes und Pedelecs unter die sogenannte Maschinenrichtlinie fallen und darum Komponenten nicht ohne weiteres ausgetauscht werden dürfen. Welche das betrifft, ist im sogenannten Leitfaden für den Bauteiletausch nachzulesen.

Sicherheit, Komfort und Kraft: Magura, Sram, Ergon, Bosch und Shimano

Wenn Sie Wert auf Sicherheit, Komfort und Kraft bei den E-Bike Komponenten legen, kommen Sie an Herstellern wie Magura, Sram, Ergon und Bosch nicht vorbei.

Das liegt nicht nur an den ausgefeilten Marketingstrategien der Unternehmen, sondern an der jahrelangen Entwicklung von E-Bike Komponenten und E-Bike Zubehör, wobei sich jeder von Ihnen in einem speziellen Bereich einen Namen gemacht hat. Weitere Hersteller hochwertiger E-Bike Komponenten, die sich hier einreihen können sind

  • Shimano
  • RockShox
  • Continental
  • Garmin
  • Favero

Insbesondere beim Thema Sicherheit darf man die Beleuchtung nicht außer Acht lassen. Dabei stehen an erster Stelle die Vorschriften der StVO, die einzuhalten sind, sobald Sie sich mit dem E-Bike im öffentlichen Raum bewegen.

Im Grunde gelten bei den E-Bikes bis 25 km/h die gleichen Regeln wie bei herkömmlichen Fahrrädern. Nur für S-Pedelecs gibt es zum Teil andere Vorgaben. Folgendes ist Pflicht:

  • Vorder- und Rücklicht mit mindestens 10 Lux
  • Reflektoren an den Pedalen und Speichen

Für mehrspurige E-Bikes sind zusätzlich Blinkeranlagen notwendig. Diese wären im Grunde bei jedem E-Bike sinnvoll – gerade, wenn man viel im Dunklen unterwegs ist. Weitere Informationen zur Beleuchtung am E-Bike können Sie diesem Beitrag entnehmen: Fern- und Bremslicht fürs Rad und E-Bike

Zuletzt ist ein Fahrradhelm beim E-Biking nicht wegzudenken. Hier kommt es vor allem auf Leichtigkeit, Robustheit, eine gute Belüftung und die perfekte Passform an.

Welches E-Bike Zubehör brauche ich wirklich?

Es gibt auf dem Markt viele nützliche Teile speziell für Elektrofahrräder und die Hersteller von E-Bike-Zubehör entwickeln ihre Produkte ständig weiter. Dabei sind vor allem folgende Tatsachen zu beachten:

  • E-Bikes sind schwerer. Damit erhöhen sich Fahrgewicht und Gesamtgewicht und die Zuladung ist begrenzt. Bauteile müssen darauf ausgerichtet sein und in jedem Fall die erforderliche Sicherheit und Stabilität bieten.
  • Das erfordert bei vielen Bauteilen eine spezielle Ausstattung. Daher müssen diese explizit für den Gebrauch am und im E-Bike geeignet sein.

Alles, was darüber hinausgeht, kann – muss aber nicht sein. So lassen sich beispielsweise auch mit einem einfachen Display die wichtigsten Informationen ablesen. Auch brauchen Sie vielleicht keinen ergonomisch geformten E-Bike Sattel oder den App gesteuerten E-Bike Reifen, der Sie bei der Navigation unterstützt.

Auf Dinge wie einen angemessenen Diebstahlschutz und die passende E-Bike Versicherung sollten Sie jedoch auf keinen Fall verzichten.

Nützliche Gadgets für E-Bike und E-Scooter sind außerdem ein Regenschutz für den E-Bike Motor, oder ein GPS Tracker, mit dem Sie Ihr E-Bike auch bei Diebstahl wiederfinden.

Sie sehen: Es gibt E-Bike Komponenten, die nicht wegzudenken sind und solche, die das Radeln spannender und komfortabler machen, aber nicht zwingend notwendig sind. Welche Sie nutzen möchten, liegt allein bei Ihnen.

Unser Tipp: Verwalten Sie in unserer kostenlosen BikeManager App Ihr Fahrrad, E-Bike oder ein weiteres Lieblingsrad von Ihnen. Denn so haben Sie im Falle eines Schadens alle Fahrraddaten sowie Dokumente an einem Ort gespeichert.

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