- Magazin
- Ausrüstung & Zubehör
Für kleine Passagiere – der linexo Fahrradkindersitz-Test
Wer sein Kind auf dem Bike mitfahren lässt, möchte beim Thema Sitz sicher keine Kompromisse. Hier findest du eine Bestenauswahl im Kinderfahrradsitz-Test.
Der Fahrrad-Kindersitz-Test von Expertenhand
Der Sprössling soll mit aufs Rad? Dafür gibt es eigens konstruierte Kinderfahrradsitze mit Sicherheitsgurt. In einer solchen Kunststoffschale mit Rückenlehne kann dein Kind bequem und vor allem sicher mitfahren. Der Sitz bietet an den Seiten Halt. Verstellbare Fußstütze geben dem Körper Stabilität. Zudem sorgt ein spezieller Gurtschutz dafür, dass die Füßchen von den Radspeichen ferngehalten werden. Weil die Auswahl riesig ist, wollen wir dir die Kaufentscheidung erleichtern. Dazu haben wir die Testsieger von Stiftung Warentest und weiteren maßgeblichen Portalen verglichen. So kristallisierte sich eine Top-5 heraus, die in den Bereichen Material, Sicherheit, Montage und Belastbarkeit unsere linexo-Favoriten sind. Beim Kinderfahrradsitz-Test standen Marken wie Thule, Hamax und Polisport auf dem Prüfstand. Ihre Modelle waren auch die derzeit angesagtesten Fahrrad-Kindersitz im Test.
Kinderfahrradsitz-Test: die beste Auswahl
Folgende Modelle haben im Fahrradkindersitz-Test am besten abgeschnitten:
| Marke | Modell | Position | Besonderheit | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Thule | Yepp 2 Maxi | hinten | umfangreiche Sicherheitsausstattung | ca. 100 Euro |
| OK Baby | Orien | vorn | spezieller Festhaltegriff | ca. 82 Euro |
| Polisport | Bilby RS | hinten | Quick-Release-Halterung | ca. 57 Euro |
| Hamax | Zenith | hinten | praktischer Einhandgurt | ca. 87 Euro |
| Xieeix | Kinderfahrradsitz | hinten | Klappfunktion | ca. 65 Euro |
Unsere Spitzenreiter im Fahrrad-Kindersitz-Test:
Yepp 2 Maxi von Thule
Das Premiummodell in jeder Hinsicht – allerdings auch preislich. Hier sind die 5-Punkt-Gurte extra-gepolstert. Auch sonst ist der Sitz ganz auf Sicherheit gepolt – etwa mit optional anzubringendem Rücklicht.
Vorteil Thule: Der Sitz kann ohne Werkzeug montiert werden und lässt sich mit einem Metallschloss am Bike sichern.
Preis: ca. 100 Euro
Orion von OK Baby
Der kompakte Lenkersitz für die ganz Kleinen hat ein 3-Punkt-Gurt-System und einen Frontbügel – ähnlich wie bei einem Sessellift.
Vorteil OK Baby: Im Kinderfahrradsitz-Test bewährte sich der innovative Griff zum Festhalten und zur Unterstützung der Gurt-Schutzfunktion.
Preis: ca. 82 Euro
Bilby RS von Polisport
Der Kinderfahrradsitz für Eilige: Der 5-Punkt-Gurt-Sitz ist ebenso schnell angebaut wie wieder abgenommen. Die Rückenstütze der komfortablen Konstruktion ist höhenverstellbar.
Vorteil Polisport: Im Fahrradkindersitz-Test überzeugte neben dem guten Preis vor allem die Quick-Release-Halterung.
Preis: ca. 57 Euro
Zenith von Hamax
Mit einem 3-Punkt-Gurtsystem und Stoßdämpfung ausgestattet, lässt sich dieser Sitz schnell und unkompliziert hinten montieren. Reflektoren sorgen auch bei Fahrten im Dunkeln für Sicherheit.
Vorteil Hamax: Der Einhandgurt machte das Handling dieses Fahrrad-Kindersitzes im Test überaus einfach.
Preis: ca. 87 Euro
Xieeix Kinderfahrradsitz
Und wir haben auch einen extra für Mountainbikes konzipierten Fahrrad-Kindersitz im Test. Er ist besonders stark belastbar und wird am Rahmen montiert. Die Beinschienen lassen sich verlängern.
Vorteil Xieeix: Der Sitz hat eine praktische Klappfunktion und kann damit leicht im Kofferraum verstaut werden.
Preis: ca. 65 Euro
Fahrradkindersitz-Test: Besser mit Zertifikat!
Ein Kindersitz ist bis zu einem bestimmten Alter keine freiwillige Entscheidung, sondern ein Muss. Deine Kids dürfen also nicht einfach so auf dem Gepäckträger oder der Lenkerstange mitfahren und lustig die Beine baumeln lassen. In der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) sind für die Mitnahme von Kindern unter sieben Jahren „besondere Sitze“ vorgeschrieben. Auch muss dafür gesorgt sein, dass die Kinderfüße nicht in die Speichen geraten. Um ein Kind auf dem Fahrrad zu befördern, musst du außerdem mindestens 16 Jahre alt sein. Im Fahrradkindersitz-Test waren zudem nur Produkte, die nach der verpflichtenden DIN-Norm EN 14344 gebaut wurden. Sie sind für die Aufnahme von neun bis 22 Kilogramm Körpergewicht ausgelegt und haben ein TÜV-Zertifikat oder GS-Prüfsiegel. Neun Kilo Gewicht – das entspricht einem Baby von acht oder neun Monaten als Startalter für den Kinderfahrradsitz. Bitte beachte dabei, dass beim Transport von Kindern auf dem Fahrrad besondere Sicherheitsrisiken bestehen. Experten sind sich nicht sicher, ob Front-Kindersitze gefährlicher sind – sie können das Rad schwerer lenkbar machen und das Kind bei Stürzen stärker gefährden. Auch die Wirbelsäule von Kindern ist noch sehr empfindlich, daher ist die Wahl einer stabilen, passenden Sitzlösung entscheidend. Ohne Schutzbrille können zudem Fahrtwind, Staub und kleine Partikel in die Augen gelangen. Und bei Sitzen zur Montage am Gepäckträger muss unbedingt darauf geachtet werden, welches Befestigungssystem der Gepäckträger unterstützt und ob es für die Montage zugelassen ist. Vor dem Kauf und der Nutzung von Kindersitzen sollten stets die Herstellerangaben, Montageanleitungen und gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.
Drei Systeme im Fahrrad Kindersitze Test
Du kannst einen Fahrradkindersitz abhängig vom Modell auf dreierlei Weise an deinem Bike montieren:
Hinter dem Sattel: Die meisten Kindersitze haben ihren Platz hinter dem Sattel über dem Gepäckträger. Die Position auf der Sattelstange verschafft den nötigen Freiraum für eine hohe Rückenlehne und schützt die Kids vor Fahrtwind. Ist die Lehne bequem genug, können sie im Sitz gut schlafen. Die Modelle dieser Montage-Kategorie im Kinderfahrradsitz-Test haben alle eine maximale Traglast von 22 Kilogramm.
Hinter dem Lenker: Wenn der Sitz vor dem Sattel angebracht ist, kann dein Kind in Fahrtrichtung schauen. Das kommt gut an. Und viele Kinder mögen auch das Gefühl des Fahrtwinds. Außerdem hat es eine direkte Ansprache, weil Papi oder Mami direkt hinter ihm sitzen. Der Kindersitz hinterm Lenker darf allerdings mit höchstens 15 Kilogramm belastet werden.
Vor dem Lenker: Im Fahrrad-Kindersitze-Test war auch das eine oder andere Modell, das vor dem Lenker fixiert wird. Doch sind diese Systeme nicht besonders stabil und werden daher kaum genutzt. Hier liegt die Maxi-Traglast ebenfalls bei 15 Kilo.
Damit ist neben der Montage ein zweites wichtiges Kaufkriterium angesprochen. Denn bei der Wahl des passenden Kindersitzes kommt es zuerst einmal auf das Gewicht deines Kindes an. Die für den Sitz angegebene Tragfähigkeit sollte unbedingt einhalten werden.
Kinderfahrradsitz-Test: Worauf es beim Kauf noch ankommt
Beim Material wählerisch sein
Ein Kindersitz muss einiges aushalten. Das Kind beansprucht das Material, aber auch Sonne und Luftfeuchtigkeit. Achte daher auf Qualitätssiegel, wie sie beispielsweise der TÜV vergibt. So kannst du auch sicher sein, dass keine gesundheitsschädlichen Weichmacher im Kunststoffmaterial sind.
Wie viel Gurt soll es sein?
Beim Fahrrad Kindersitze Test wurden 3- und 5-Punkt-Gurtsysteme geprüft. Bei beiden wird der Gurt zwischen den Beinen deines kleinen Passagiers und über die Schultern geführt. Das 5-Punkt-System sichert zusätzlich mit einem Gurt über den Bauch. Hier könnt ihr beide also mit einem Plus an Sicherheit fahren.
Nachhaltigkeit und Extras
Natürlich möchtest du, dass deine Investition in einen Fahrradkindersitz sich möglichst lange bezahlt macht. Mit vorstellbaren Gurten und flexibel Fußstützen passen sich viele Modelle dem kindlichen Wachstum an. Auch die Rückenlehne sollte am besten verstellbar sein. Extras wie Reflektoren, Sitzpolster zum Herausnehmen oder ein Windschutz machen die Fahrt bequem und noch sicherer.
Noch mehr Sicherheit – für Kind, Bike und Zubehör
Ein hochwertiger Kindersitz ist der erste Schritt zu sicherem Fahrspaß. Aber auch dein Fahrrad verdient Schutz – vor allem, wenn du regelmäßig mit deinem kleinen Passagier unterwegs bist.
Mit dem linexo Komplettschutz sicherst du nicht nur dein Bike, sondern auch Zubehör wie Kindersitz, Helm oder Schloss bis 150 € mit ab.
Für alle, die keine Kompromisse machen – auch beim Versicherungsschutz.
Fazit: Sicher, bequem und flexibel – unsere Empfehlungen für kleine Co-Piloten
Ein Fahrradkindersitz muss vor allem eins sein: sicher. Aber auch Komfort, Anpassbarkeit und einfache Handhabung spielen eine große Rolle. In unserem Fahrradkindersitz-Test haben sich vor allem die Modelle Thule Yepp 2 Maxi (hinten), OK Baby Orion (vorn) und Polisport Bilby RS als Top-Empfehlungen durchgesetzt. Sie überzeugen durch Sicherheitsfeatures, durchdachte Details und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer besonders praktisch unterwegs sein will, findet mit dem Xieeix-Kindersitz eine clevere Lösung fürs Mountainbike – sogar mit Klappfunktion!
Worauf es letztlich ankommt: Dein Kind soll sich sicher und wohlfühlen. Und du sollst entspannt fahren können. Mit den getesteten Sitzen klappt das – garantiert.
Häufige Fragen zum Fahrradkindersitz-Test
Brauche ich für den Kindersitz ein bestimmtes Fahrrad?
Nicht unbedingt, aber nicht jeder Sitz passt zu jedem Rad. Achte auf den Rahmen, vorhandenen Gepäckträger und die Freiräume für die Montage – besonders bei MTBs oder E-Bikes.
Welcher Fahrradsitz ist Testsieger für Kinder?
Testsieger im Fahrradkindersitz-Test ist der Thule Yepp 2 Maxi.
Er punktet mit einem hohen Maß an Sicherheit (z. B. 5-Punkt-Gurt, optionales Rücklicht), einfacher werkzeugloser Montage und einem Metallschloss zur Diebstahlsicherung. Preislich liegt das Modell bei ca. 100 € – ein echtes Premiumprodukt, das sich laut Test für alle lohnt, die auf Nummer sicher gehen wollen.
Bis wann darf ein Kind im Fahrradsitz sitzen?
Kinder dürfen bis zum siebten Lebensjahr in einem geeigneten Kindersitz mitfahren. Sitze für die Lenkerposition sind oft nur bis 15 kg zugelassen – also eher für kleinere Kinder.





