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La Loire à Vélo: Entdecke den Loire-Radweg!
Erlebe die Faszination einer Radreise quer durch Frankreich. Hier findest du alle Etappen, Highlights und weitere Infos über den Loire-Radweg!
Sag Bonjour zum längsten Fluss Frankreichs! Auf ihren 1.006 Kilometern vom Zentralmassiv zum Atlantik fließt die Loire durch einige der schönsten französischen Landschaften mit herausragenden Sehenswürdigkeiten. Auf dem Loire-Radweg folgst du dem Lauf des Stromes und kannst entlang der leicht zu fahrenden Route faszinierende Entdeckungen machen. Dich erwarten anmutige Flussimpressionen, prächtige Schlösser in großer Zahl, edle Tropfen, alte Kulturstädte und das berühmte milde Klima an der Loire.
Hier findest du Tipps zur Planung deiner Loire-Radreise, Informationen über die Highlights der Strecke und praktische Hinweise für unterwegs. Lies zuvor unsere Tipps, was du über Radreisen in Frankreich wissen musst. In diesem Artikel stellen wir dir die schönsten Radwege der Welt vor.
Loire-Radweg: Schönste Etappen und Streckenverlauf
Der Loire-Radweg ist Teil des Eurovelo 6 vom Atlantik zum Schwarzen Meer. Er misst nicht die gesamte Länge des Flusses, sondern beginnt bei Nevers am Oberlauf der Loire. Von dort verläuft die Radroute mit dem französischen Namen „Loire à Vélo“ durch Natur und Kultur rund 660 bis 800 Kilometer. Abweichungen können sich durch alternative individuelle Streckenverläufe ergeben. Auch sind Beschilderung und Kartenmaterial nicht immer eindeutig. Die Reise endet im Küstenort Saint-Brevin-les-Pins. Einige Radreisende machen die Tour von West nach Ost, weil sie dann stromaufwärts mit Rückenwind unterwegs sind. Andererseits ist es spannend, die Entwicklung der Loire von Ost nach West zu verfolgen. Sie tritt aus den Höhenlagen heraus und schwillt in der Ebene zum gemächlichen Strom an, der sich schließlich ins Meer ergießt.
Wenn du wissen willst, wo auf dem Loire-Radweg die schönsten Etappen sind: Vielen gilt der Abschnitt von Orleans nach Angers wegen der vielen Schlösser als „Filetstück“ dieser Radreise. Wir empfehlen dir 14 Loire Radweg Etappen mit je maximal 50 Kilometern – genau richtig für einen Zwei-Wochen-Radurlaub. So hast du genug Zeit, um auf dem Radweg durchs Loiretal Land und Leute kennenzulernen. Du kannst kulinarische Entdeckungen machen und die majestätischen Bauwerke bestaunen. Viele lohnende Ziele erfordern einen kleinen Abstecher ins Hinterland der Loire. Auch wenn du Sehenswürdigkeiten abseits des offiziellen Streckenverlaufs ansteuerst, liegst doch immer gut in der Zeit. Weil die 14-Tage-Tour fast durchgängig flach ist, eignet sie sich besonders für Genussradler, Familien und natürlich Kulturliebhaber. Wegen der stattlichen Gesamtlänge kannst du auch nur bestimmte Abschnitte fahren. Stelle individuelle Etappen nach deiner verfügbaren Urlaubszeit zusammen oder kürze auch mal eine Strecke mit der Bahn ab.
Loire Radweg Etappe 1: Nevers – La Charité-sur-Loire
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Der Loire-Radweg beginnt an der romantischen Brücke über den noch jungen Strom. Am Loire-Seitenkanal entlang geht es flach in nördliche Richtung.
- Highlights: Altstadt und Herzogspalast Nevers
Loire Radweg Etappe 2: La Charité-sur-Loire – Belleville-sur-Loire
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Auf dieser Route kommst du durch das berühmte Weinbaugebiet von Sancerre. Teilweise Schnurgerade folgt die Route „Loire à Vélo“ dem Flusslauf über sanfte Wiesen.
- Highlights: Spezialitätenrestaurant Des Barreaux, historische Boisrond-Schleuse
Loire Radweg Etappe 3: Belleville-sur-Loire – Saint-Florent
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Du bleibst weiterhin immer in Sichtweite zur Loire. Über Viehweiden und vorbei an Flussdörfern führt der Weg nach 17 Kilometern über den Fluss und zum Canal Lateral à la Loire.
- Highlights: Pont-Canal de Briare, Eisenbahnviadukt bei Gien
Loire Radweg Etappe 4: Saint-Florent – Darvoy
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Während der Loire-Radweg jede Flusskrümmung mitmacht, warten bereits die ersten stattlichen Schlösser auf deinen Besuch. Bis zum Etappenziel wirst du immer wieder kleine Bootshäfen an idyllischen Kais erspähen.
- Highlights: Schloss Sully-sur-Loire, Abtei Saint-Benoît-sur-Loire
Loire Radweg Etappe 5: Darvoy – Beaugency
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Nach rund 10 Kilometern an der hier wild fließenden Loire kommst du nach Orleáns. Die Stadt von Jeanne d’Arc ist eine ausgedehnte Besichtigung wert. Weiter westlich erlebst du dann, wie Loire und Loiret zusammenfließen.
- Highlights: Maison Jeanne d’Arc und Kathedrale Sainte-Croix in Orleans, Schloss Meung-sur-Loire
Loire Radweg Etappe 6: Beaugency – Blois
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Das berühmteste aller Loire-Schlösser ist das von König Franz I. erbaute Jagdschloss Chambord – die Perle im Loiretal. Eine weitere Renaissance-Sehenswürdig ist das Schloss von Blois in der alten Stadt am Fluss. Für beides solltest du dir unbedingt Zeit nehmen.
- Highlights: Chateau Chambord, Altstadt und Schloss Blois
Loire Radweg Etappe 7: Blois – Lussault-sur-Loire
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Mittlerweile kommen auf deiner Radtour an der Loire auch ein paar Höhenmeter zusammen. Wenn die das zu viel ist, kannst du auf der Rue du Général de Gaulle abseits des Loire-Radwegs in flacherem Gelände fahren. Auch Amboise hat ein beeindruckendes Schloss zu bieten.
- Highlights: Museum und Park Clos Lucé – Leonardo d Vinci Alterssitz, Altstadt und Schloss Amboise
Loire Radweg Etappe 8: Lussault-sur-Loire – Villandry
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Nach wenigen Kilometern gelangst du nach Tour. Die sympathische Stadt des Heiligen Martin lädt zum ausgiebigen Flanieren und Besichtigen ein. Stromabwärts lohnt allein die zauberhafte Gartenanlage des Château de Villandry einen Abstecher.
- Highlights: Altstadt und Kathedrale von Tours, Park und Schloss Villandry
Loire Radweg Etappe 9: Villandry – Montsoreau
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Auf deinem Radweg an der Loire passierst du nun einen etwas wilderen Flussabschnitt mit kleinen Inseln. Bei Le Bout du Monde kommt der Zusammenfluss mit der Cher. Wenige Kilometer flussabwärts folgen die Einmündungen von Indre und Vienne.
- Highlight: Château d'Ussé
Loire Radweg Etappe 10: Montsoreau – Saint-Mathurin-sur-Loire
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Von allen Loire-Radweg-Etappen ist dies die steilste – relativ gesehen. Dafür ist die Strecke ein wenig kürzer. Interessant sind die in Höhlen liegenden Gasthäuser und die vielen Weinkeller auf deinem Weg.
- Highlights: Château de Saumur, Kirche Saint-Pierre de Parnay
Loire Radweg Etappe 11: Saint-Mathurin-sur-Loire – Chalonnes-sur-Loire
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Diese Etappe ist wieder wie gewohnt flach. Neben der Einmündung der Maine gibt es die historische Altstadt von Angers zu bestaunen. Nicht verpassen: der Wandteppich der Apokalypse – ein einzigartiger Kunstschatz aus dem 14. Jahrhundert im Château!
- Highlights: Felsriff Pierre Bécherelle, Kathedrale Saint-Maurice und Schloss Angers
Loire Radweg Etappe 12: Chalonnes-sur-Loire – Champtoceaux
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Du bist jetzt straff Richtung Nantes unterwegs. An manchen Tagen kannst du hier bereits den Wind von der Atlantikküste im Gesicht spüren.
- Highlights: Hängebrücke von Ingrandes, Abtei Saint-Florent du Mont-Glonne, Kirche Notre-Dame du Marillais
Loire Radweg Etappe 13: Champtoceaux – Indre
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Dreh- und Angelpunkt dieser Etappe ist die große Stadt Nantes. Hier gibt es viel zu besichtigen, sodass du die Etappe auch kürzen und in der Stadt übernachten kannst. Das Loiretal weitet sich hier immer mehr in die offene Landschaft der Bretagne.
- Highlights: Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul und Schloss der Herzöge der Bretagne Nantes
Loire Radweg Etappe 14: Indre – Saint-Brevin-les-Pins
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Zu Beginn der letzten Etappe musst du die Loire auf einer Fähre überqueren. Die Fahrt ist gratis und jede Viertelstunde möglich. Dann verbreitert sich der Fluss zu einem großen Trichter – du bist am Ziel des Loire-Radwegs am Atlantik!
- Highlights: Sternengarten in Paimboeuf, Festung Mindin Point
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Wegbeschaffenheit auf dem Radweg im Loiretal
Wie alle Flussradwege lockt auch der Radweg im Loiretal mit einem flachen Höhenprofil, das selten Mühe macht. Die Route führt zumeist über asphaltierte und mit dem grün umrandeten Signet „La Loire à vélo“ ausgeschilderten Nebenstraßen. Die Streckenqualität des 2012 fertiggestellten Loire-Radwegs mit vielen hundert Rastplätzen am Wegesrand ist überwiegend sehr gut. Etwa ein Drittel der Radreise legst du nicht am Ufer, sondern etwas abseits des Flusses durch Wiesen und Wäldchen zurück. Weil die Loire als einer der letzten Wildflüsse Europas bekannt ist, ist ihr Verlauf nur wenig vom Menschen in die Bahn gezwängt. Sandbänke und Inseln sind deshalb ein häufiges Bild, das der Fluss immer wieder neu malt. Am komfortabelsten fährst du den Loire-Radweg natürlich mit dem E-Bike. So findest du Ladestationen auf dem Weg am Fluss.
Tipps für deine Loire-Radtour
Zwei Wochen am Stück im Fahrradsattel – so eine lange Tour will gut vorbereitet sein. In diesem Artikel verraten wir dir Tricks über die richtige digitale Tourenplanung. Und in diesem Beitrag liest du, was alles auf die Packliste gehört. Wichtig ist außerdem:
- Anreise & Abreise. Du fährst am besten mit der Bahn zum Startpunkt. Auch zurück geht es dann mit dem Zug. So ersparst du dir komplizierte Verkehrsverbindung, die du nach der Loire-Radtour planen müssest, um wieder zum Auto zu gelangen. Die Alternative: Du fliegst nach Paris oder nimmst ebenfalls die Bahn oder den Fernbus. Von der Seinestadt aus nimmst du einen Zug zur Loire.
- Fahrradmitnahme. Informiere dich beim Buchen, ob du in den Zügen deiner Wahl ein Fahrrad transportieren kannst. Die französischen Regionalexpresszüge (TER) verfügen über Extra-Waggons für Radreisende. Darin kannst du bis zu sechs Fahrräder ohne Reservierung mitnehmen. In anderen Zügen ist eine Reservierung erforderlich. Außerdem verkehrt von Anfang Junis bis Ende August zwischen Orléans und Le Croisic der Train Vélo Loire mit Gratisplatz für 35 Fahrräder.
- Reisezeit. Das Tal der Loire ist bekannt für sein angenehmes Klima. Selbst im Hochsommer sorgt der einströmende Wind vom Atlantik für erträgliche Bedingungen zum Radfahren. Von April bis Ende Oktober ist sicher die beste Zeit für den Loire-Radweg. Die Franzosen lieben ihre Loire. In den Sommerferien könnte die Top-Ferienregion also durchaus überlaufen sein.
- Pauschalangebote. Du willst dich um nichts kümmern müssen? Dann bietet sich eine bis ins Detail organisierte Pauschalradreise von Spezialisten wie Eurobike an.
- Navigation. Der Verlauf des Loire-Radwegs ist gut ausgeschildert. Dennoch sollte verlässliches Kartenmaterial mit ins Reisegepäck, zum Beispiel die Radkarten von Michelin oder von den lokalen Fremdenverkehrsbüros an der Loire. Dort findest du auch reichlich Infomaterial und nützliche Hinweise für deine Radreise. Wenn du lieber per App navigieren möchtest, dann schau dir unsere Tipps zur Auswahl der richtigen Radtour-App an.
- Westenpflicht. Bitte beachte, dass in Frankreich bei Dämmerung, in der Nacht und bei schlechter Sicht auf dem Fahrrad eine reflektierende Warnweste vorgeschrieben ist.
- Sicherheit. Mit einer Fahrradversicherung von linexo kannst du deine Loire-Radtour rundum sorglos genießen kannst. Über mögliche Probleme wie Pannen, Beschädigungen oder Fahrradklau musst du dir dann keine Sorgen machen.
Unser Tipp:
Verreise mit der linexo-App! So hast du alle deine Tourdaten immer im Blick. Und bei einer Panne rufst du über die App einfach den Pick-Up-Service von linexo.

Radweg Loire - Übernachten & Einkehr
Die Loire ist ein Touristenmagnet. Gerade zur Ferienzeit ist es unerlässlich, Unterkünfte rechtzeitig zu buchen. In der Vor- und Nachsaison kannst du dich aber auch spontan nach der Tagesetappe auf Zimmersuche begeben. Das Angebot reicht von Campingplätzen und Jugendherbergen über Gästezimmer bis zum Schlosshotel, da die Region ausgezeichnet touristisch erschlossen ist. Wenn du besonders fahrradfreundliche Unterkünfte auf dem Radweg an der Loire suchst, solltest du auf den Hinweis „Accueil Vélo“ achten.
Radtour Loire: Radeln wie Gott in Frankreich
Diese Zwei-Wochen-Tour bietet sich als idealer Radurlaub mit der Familie an. Die Strecke ist nirgendwo schwierig zu befahren und folgt einfach dem Flusslauf. Dabei erlebst du einige der an großartigen Bauwerke und Kulturgütern reichsten Regionen der Welt. Allein das zwischen Orleáns und Angers gelegene Tal der Loire beherbergt über 400 Schlösser. Zu deren herausragendsten zählen die Schlösser Chambord, Chenonceau und d’Azay-le-Rideau. Dieser rund 300 Kilometer lange Abschnitt auf dem Loire-Radweg wird nicht ohne Grund „Garten Frankreichs“ genannt und ist Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Plan bei der Radtour an der Loire deshalb großzügige Besichtigungspausen auf und begib sich auf die Spuren prunkvoll Hof haltender Könige, intriganter Königinnen, Maler und Dichter, Heiliger und Weinbauern. Es heißt, nirgendwo sonst sind französische Lebensart, Charme, Architektur, Kunst und Kulinarik so tief verwurzelt wie hier an der Loire. Mehr interessante Informationen über das europäische Radwegenetz erfährst du in diesem Eurovelo-Artikel.
Die häufigsten Fragen zum Loire-Radweg
Wann ist die beste Freizeit für die Loire?
Eine Radtour an der Loire lohnt sich die gesamte warme Jahreszeit über. Selbst im Hochsommer ist das Klima sehr mild.
Kann man an der Loire gut Rad fahren?
Und ob. Der Loire-Radweg bringt dich von Nevers bis an die Atlantikküste.
Wo ist es am schönsten an der Loire?
Viele halten den Abschnitt zwischen Orleans und Angers für den reizvollsten Teil des Flussverlaufs der Loire.
Welche ist die schönste Stadt an der Loire?
Es gibt nicht nur eine, sondern viele attraktive Städte an der Loire. Die wichtigsten sind Orleáns, Blois, Ambois, Tour, Angers und Nantes.
Wie lang ist der Loire-Radweg?
Je nach individueller Ausgestaltung hast du auf dem Loire-Radweg rund 700 Kilometer vor dir.





