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Zwift Test – Wie gut ist die Trainingsplattform wirklich?
Zwift im Test: Funktionen, Kosten, Trainingserlebnis und Rollentrainer-Kompatibilität. Lohnt sich das digitale Indoor-Training wirklich?
Zwift hat in den letzten Jahren das Indoor-Radtraining revolutioniert. Die Plattform kombiniert virtuelle Strecken, interaktive Workouts und Community-Features zu einem Trainingssystem, das sowohl Einsteiger als auch Profis anspricht. In diesem Zwift Test erfährst du alles über Funktionen, Kosten, kompatible Rollentrainer, Vor- und Nachteile sowie interessante Alternativen.
Suchst du weitere praktische Apps zur Trainingsunterstützung? Dann solltest du dir folgende Artikel ansehen:
- App fürs Fahrrad – der Tacho hat ausgedient
- Die besten Radtour-Apps
Was ist Zwift? Grundlagen & Funktionsweise
Zwift ist eine digitale Trainingsplattform für Radfahrende und Triathleten. Du verbindest dein Fahrrad oder einen Rollentrainer mit einem Computer, Tablet oder Smartphone und fährst auf virtuellen Strecken in Echtzeit.
Die Software bietet:
- interaktive Trainingswelten, zum Beispiel Watopia, Innsbruck
- strukturierte Trainingspläne für Einsteiger und Profis
- Challenges, Rennen und Community-Events
Du steuerst den Widerstand deines Rollentrainers direkt über die App, was das Indoor-Training besonders realistisch macht. Außerdem lassen sich Trainingsdaten mit GPS-Fahrradcomputern und Fitness-Apps synchronisieren.
Zwift Test – unser Eindruck im Trainingsalltag
In der Praxis überzeugt Zwift durch ein flüssiges und motivierendes Trainingserlebnis:
- Routen & Welten: Von realistischen Straßen bis hin zu Fantasiewelten, die Auswahl an Routen ist enorm groß.
- Challenges & Trainingspläne: Strukturiertes Training und Wettkämpfe sorgen für dauerhafte Motivation.
- Widerstand & App-Steuerung: Die Verbindung zwischen Rollentrainer und App funktioniert zuverlässig und einwandfrei, die Widerstandsanpassungen reagieren sehr präzise.
- Streamingqualität: Die Übertragung ist stabil und ohne spürbare Verzögerungen, selbst bei Gruppenfahrten.
Vorsicht: Für alle, die noch den perfekten Heimtrainer suchen, gibt es unsere Testsieger im Heimtrainer-Fahrrad-Test.
Was kostet Zwift? Alle Preise im Überblick
Zwift bietet verschiedene Preismodelle, je nachdem, wie du die Plattform am liebsten nutzen möchtest:
- Monatspreis: ca. 14,99 €
- Jahresabo: ca. 155 € (Preisvorteil gegenüber monatlicher Zahlung)
- Zusatzkosten: Hochwertige Rollentrainer, Sensoren oder Apps können zusätzlich berechnet werden.
Im Vergleich zu Alternativen lässt sich sagen: Kostenlose Apps oder Basisversionen existieren zwar, liefern aber nicht das gleiche Trainingserlebnis und die Community-Funktionen wie Zwift. Von daher lohnt es sich hier, für den Service zu bezahlen.
Zwift Rollentrainer Test – welche Trainer eignen sich?
Zwift funktioniert mit einer Vielzahl an smarten Rollentrainern:
- Einsteiger: Tacx Flow Smart, Elite Qubo Digital Smart
- Fortgeschrittene: Wahoo Kickr Core, Elite Direto XR
- Profis: Wahoo Kickr, Tacx Neo 2T
Die Auswahl hängt von deinen Trainingszielen ab. Wichtig ist, dass der Trainer Zwift-kompatibel ist und Widerstand automatisch anpassen kann.
Unser Tipp:
Wenn du wissen möchtest, wie du deine Leistung noch mehr steigern kannst, solltest du den Artikel „Rennradleistung steigern“ durchlesen.
Zwift Test – Vorteile & Nachteile
Prinzipiell bietet die Plattform Zwift mehrere Vor- aber auch Nachteile:
Vorteile:
- Vielzahl an interaktiven Trainingswelten
- Strukturierte Trainingspläne
- Multiplayer-Events und Community-Feeling
- Kompatibel mit vielen Rollentrainern
Nachteile:
- Monatliche Kosten
- Hoher Anschaffungsaufwand bei Smart-Trainern
- Platzbedarf für Heimtrainer
Fazit – für wen lohnt sich Zwift?
Zwift lohnt sich vor allem für:
- Ambitionierte Radfahrende, die auch bei schlechtem Wetter trainieren wollen
- Triathleten und Triathletinnen sowie Fitness-Fans
- Nutzende, die motivierende Wettkämpfe und Community-Features schätzen
Für gelegentliche Fahrten auf dem Heimtrainer ist Zwift optional, für intensive Trainingsplanung und strukturiertes Coaching dagegen lohnt es sich.
Lust auf mehr Tipps und Tricks zum Fahren im Winter? Dann sieh dir unseren Ratgeber „Radfahren im Winter“ an. Damit dein Bike jederzeit einsatzbereit ist, solltest du zudem unsere Infos zur Radreinigung und Pflege im Winter beachten.
Häufige Fragen zu Zwift
Wie viel kostet Zwift?
Zwift kostet ca. 14,99 € pro Monat oder 155 € pro Jahr.
Welche Alternativen gibt es zu Zwift?
Rouvy, TrainerRoad, Kinomap oder kostenlose Apps bieten ähnliche Funktionen, jedoch meist weniger Community-Erlebnis.
Was braucht man, um Zwift zu nutzen?
Um Zwift zu nutzen, benötigt man ein Fahrrad oder Smart-Rollentrainer sowie ein kompatibles Gerät (PC, Tablet, Smartphone) und gegebenenfalls Sensoren.
Kann man Zwift gratis nutzen?
Zwift bietet eine 7-Tage-Testversion an, danach fallen die monatlichen Kosten an.





